Stadtverordnete beschließen Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027
Bürgermeisterin Michaela Wiezorek sagte dazu: „Der Haushalt ist nicht perfekt, aber er ist solide, ehrlich und tragfähig. Wir haben getan, was in unserem Rahmen derzeit möglich ist. Denn die finanzielle Situation unserer Stadt ist ernst.“
Mit diesem Problem steht die Stadt Königs Wusterhausen nicht allein. Michaela Wiezorek verweist auf eine Forderung des Deutschen Städtetages: Dessen Präsident hat in einer Stellungnahme des Präsidiums den Bund aufgefordert, bis spätestens 2027 eine jährliche Soforthilfe in Höhe von 30 Milliarden an die Kommunen zu leisten. Auch die Länder müssten zusätzliche Unterstützung leisten. „Nur dann kann es den Kommunen in den kommenden Jahren gelingen, finanziell handlungsfähig zu bleiben und im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung eigene Prioritäten zu setzen – um zu investieren und beispielsweise mit freiwilligen Leistungen für Kinder, Sport und Ehrenamt die Gesellschaft zu stärken“, so die Bürgermeisterin.
Die Aufstellung des Haushalts in den Vormonaten war geprägt von intensiven Diskussionen. Im Mittelpunkt standen dabei folgende Fragen: Was nutzt der Stadt für die künftige Entwicklung wirklich? Und wie können in Zeiten sinkender Einnahmen freiwillige Leistungen finanziert werden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Dieser Austausch wird nun noch intensiverer fortgesetzt. Der finanzielle Spielraum wird in den nächsten Jahren noch kleiner werden. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Verwaltung und Stadtverordnete die kommenden 18 Monate gemeinsam nutzen, um Ideen zur Haushaltskonsolidierung zu entwickeln und vorzubereiten.
Danke an den Kämmerer, die Mitarbeiter*innen der Kämmerei, dem gesamten Haus und der Politik für die Aufstellung des Doppelhaushalts für die Jahre 2026/27.
