Sechster Ortsteilspaziergang führte nach Kablow

Am 10. Oktober 2026 lud Bürgermeisterin Michaela Wiezorek zum Ortsteilspaziergang nach Kablow ein. Themen waren unter anderem die Sanierung der Friedhofskapelle und der weitere Ausbau der Ziegeleier Straße.

Am Dorfgemeinschaftshaus Kablow begrüßte Bürgermeisterin Michaela Wiezorek die Teilnehmer des Ortsteilspaziergangs am 10. Oktober.

Pünktlich zum Beginn des sechsten Ortsteilspaziergangs hatte der Wettergott ein Einsehen: Als am 10. Oktober 2026 Bürgermeisterin Michaela Wiezorek in Kablow die kleine Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie den Ortsvorsteher Martin Meinert begrüßte, hatte sich der Dauerregen verzogen und die Sonne schien passend zur guten Stimmung vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Die Bürgermeisterin hatte erneut zum gemeinsamen Ortsteilspaziergang eingeladen, um dieses Mal mit den Kablowern ins Gespräch zu kommen und Themen wie die denkmalgerechte Sanierung der Friedhofskapelle und den Ausbau des letzten Bauabschnitts der Ziegeleier Straße zu diskutieren. Unterstützt wurde Wiezorek dabei von Dezernent Christopher Eichwald, der Amtsleiterin Ordnung, Sicherheit und Bürgerdienste Kora Wehlmann sowie dem Sachgebietsleiter Gebäudemanagement Toni Bohlmann.

Auf dem Weg zur ersten geplanten Anlaufstelle, der Friedhofskapelle Kablow, kam es sogleich zu angeregten Gesprächen zwischen der Bürgermeisterin und den Bürgerinnen und Bürgern. So gab es beispielsweise Hinweise zur fehlenden Sauberkeit in den Straßen und die Anregung, mehr Mülleimer aufzustellen. Ebenso wiesen die Ortsansässigen auf schlecht abfließendes Regenwasser im Kreuzungsbereich Fontanestraße/Bindower Weg hin. Die Hinweise wurden von den Mitarbeitern der entsprechenden Fachgebiete der Stadtverwaltung aufgenommen und dokumentiert.

Friedhofskapelle muss denkmalschutzgerecht saniert werden

Wie soll es mit der baufälligen Friedhofskapelle weitergehen? Dieses Thema beschäftigte die Gruppe, als das erste Ziel des Spaziergangs, der Kablower Friedhof, erreicht wurde. Zum großen Ärger von Wiezorek und allen Anwesenden ist dort leider keine schnelle Lösung in Sicht. Ursprünglich war geplant, die Kapelle durch einen Neubau zu ersetzen. Im Zug des weiteren Planungsverlaufs wurde die in Feierabendarbeit in den 1950er-Jahren errichtete Friedhofskapelle unter Denkmalschutz gestellt. Das Gebäude muss jetzt denkmalschutzgerecht saniert werden. Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von rund 750.000 Euro. Diese Mittel sind derzeit nicht im Haushalt eingeplant, deshalb ruht die Maßnahme derzeit.

Vor der Friedhofskapelle in Kablow gab es Erläuterungen zur geplanten Sanierung.

Gespräche zum letzten Bauabschnitt der Ziegeleier Straße nötig

Weiter ging es danach in Richtung Bahnübergang Kablow und der wichtigen Ortsverbindungsstraße. Der Bereich Kablower Straße/Ziegeleier Straße ist bis zum Sportplatz Kablow bereits erneuert worden, lediglich die Erneuerung des letzten Abschnitts vom Sportplatz bis zum Bahnübergang steht noch aus. Das Problem hier: Die Ziegeleier Straße wird sehr schmal, und insbesondere im Bereich des Sportplatzes ist mit erhöhtem Verkehr durch Kinder und Radfahrer zu rechnen. Ziel ist es deshalb, nicht nur die Straße zu erneuern, sondern auch um einen neuen Gehweg zu erweitern. Dafür wäre der Erwerb eines Teils eines nicht städtischen Grundstücks notwendig. Ortsvorsteher Martin Meinert will dafür mit der TABEG ins Gespräch kommen. Vor Ort gaben die mitgewanderten Kablower dann auch noch den wichtigen Hinweis, dass es keinerlei Straßenbeleuchtung in diesem Bereich gibt. Auch dies nahmen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung für ihre Planungen mit.

Der Rückweg zum Dorfgemeinschaftshaus verlief in angeregter Unterhaltung. Zum Abschluss lud Ortsvorsteher Meinert die Gruppe noch zu einem kleinen Imbiss ein und die Gespräche konnten in gemütlicher Atmosphäre fortgesetzt werden. So war der sechste Ortsteilspaziergang ein angenehmer Erfahrungsaustausch mit vielen wertvollen Erkenntnissen sowohl seitens der Stadtverwaltung als auch der Bürgerinnen und Bürger.