Regenbogenflagge: Statement für Vielfalt in der Gesellschaft

Bürgermeisterin betont die Wichtigkeit der Unterschiede

Traditionell wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie begangen. 2005 wurde der Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie ins Leben gerufen. Der Tag erinnert an den 17. Mai 1990 als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen hat. Seitdem hat sich viel getan in Bezug auf die Anerkennung und Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und von Menschen, die sich nicht einem oder ihrem nach der Geburt zugeschriebenen Geschlecht zugehörig fühlen.

Die Regenbogenfahne ist zum Symbol für Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz dieser Menschen geworden. Am Montag ließ es sich Bürgermeisterin Michaela Wiezorek nicht nehmen persönlich die Regenbogenflagge vor dem Rathaus der Stadt Königs Wusterhausen zu hissen. Unterstützung erhielt sie in diesem Jahr von Mitgliedern der Königs Wusterhausener Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen und weiteren Menschen.

„Es sind die Unterschiede, die uns ausmachen. Diese Unterschiede zuzulassen, auszuhalten und zu akzeptieren, sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagte sie in einer kurzen Rede, während die Flagge nach oben gezogen wurde.

Fotos © Stadt Königs Wusterhausen