Streusalz knapp – Stadt bereitet sich auf Schneefall vor

Neues Streusalz wurde geliefert und der Winterdienst für die nächsten Tag ist abgesichert.

Streusalz ist derzeit knapp und die Lager können nicht wie geplant aufgefüllt werden. In enger Abstimmung mit der Bürgermeisterin bereiten sich der Städtische Betriebshof und das beauftragte Unternehmen auf den für Donnerstag vorhergesagten Schneefall vor. Ziel ist es, die benötigte Menge an Auftaumitteln im Lager zu haben, um den Winterdienst auf alle Straßen, für die die Stadt verantwortlich ist, zuverlässig durchführen zu können.

Am heutigen Mittwoch wurden daher vor allem Kreuzungen, Steigungen sowie Brücken in Königs Wusterhausen und den Ortsteilen gestreut. Dazu zählen unter anderem die großen Ampelkreuzungen Luckenwalder Straße/Eichenallee, Schlossstraße/Schlossplatz, Berliner Straße und am Funkerberg, aber auch der Bereich der Schleuse Neue Mühle, die Brücke an der Schleuse Wernsdorf sowie die Kurvenbereiche verschiedener Straßen. Die dringend erwartete Lieferung von 45 Tonnen Streusalz aus einer Dauerbestellung ist am Mittwochnachmittag eingetroffen. Diese Menge reicht aus, um die Straßen der Stadt etwa dreimal zu streuen. Damit ist der Winterdienst für Donnerstag auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich der Stadt (mit Ausnahme der Anliegerstraßen) abgesichert.

Grund für die angespannte Liefersituation ist der in diesem Winter bundesweit deutlich höhere Streusalzbedarf. Die Belieferung erfolgt dabei nach Priorität: Autobahnmeistereien, der Landesbetrieb für Straßenwesen und der Flughafen werden vorrangig beliefert. Als Kommune ist die Stadt Königs Wusterhausen erst nachfolgend an der Reihe.

Positiv wirkt sich die aktuell sehr trockene Witterung mit einer Luftfeuchtigkeit von 25 bis 30 Prozent aus. Dadurch können Schnee- und Eisreste gut abtrocknen. Nach den derzeitigen Prognosen könnten die Temperaturen in der kommenden Woche in den Plusbereich steigen, sodass sich die Situation voraussichtlich entspannt.