Neuer Dezernent für Bauen und Stadtentwicklung

Christopher Eichwald ist seit April Dezernent für Bauen und Stadtentwicklung in Königs Wusterhausen.

Christopher Eichwald ist seit dem 1. April 2026 neuer Dezernent für Bauen und Stadtentwicklung in der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen. Als studierter Stadt- und Regionalplaner freut er sich auf die Herausforderung. „In einer dynamisch wachsenden Stadt wie Königs Wusterhausen gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten“, sagt der 35-Jährige. „Die Nähe zur Hauptstadt Berlin erzeugt einen besonderen Wachstumsdruck, der sozialgerecht gestaltet werden muss. Königs Wusterhausen muss weiter lebenswert bleiben – das bedeutet entsprechenden Wohnraum für alle Lebenslagen zu schaffen und gleichzeitig die vorhandene Infrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern auch an die Anforderungen der wachsenden Stadt anzupassen.“

Mit der Arbeit in einer Verwaltung ist Christopher Eichwald vertraut. In den zurückliegenden sieben Jahren hat er in der Stadt Storkow (Mark) das Bauamt geleitet. Dort war er in einem kleinen Team eng in die einzelnen Projekte eingebunden und konnte seine Fachkenntnisse erweitern. Diese Erfahrungen wird er nun in Königs Wusterhausen einbringen.

Neben den vertrauten Themen wie Hoch- und Tiefbau, Gebäudemanagement kommen in Königs Wusterhausen neue Aufgabenfelder hinzu, etwa die Hafenentwicklung und die spezifischen Herausforderungen der Flughafenregion. Während die Planung komplett neuer Stadtteile heute eher eine untergeordnete Rolle spielt, stehen der Erhalt und die Anpassung des Bestands an moderne Anforderungen – wie neue Mobilitätskonzepte oder Wohnformen – im Vordergrund. „Es geht darum, für individuelle Probleme auch maßgeschneiderte Lösungen zu finden“, erklärt der Baudezernent. Dafür sei eine fundierte Ortskenntnis entscheidend – und die bringt Christopher Eichwald mit: Seit zehn Jahren lebt er mit seiner Familie in Königs Wusterhausen. Sein Studium hat er an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus abgeschlossen.