Feierliche Grundsteinlegung für Feuerwehrgerätehaus in Wernsdorf

Sie versenken gemeinsam die Zeitkapsel im Fundament (v.l.n.r.): Ortsvorsteher Volker Born, Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt und Ortswehrführer Marcel Schust

Nach dem ersten Spatenstich im September 2025 konnte, am Donnerstag, 9. April 2026, der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus in Wernsdorf gelegt werden. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt, Ortswehrführer Marcel Schust und Ortsvorsteher Volker Born versenkten gemeinsam die Edelstahlkapsel in der vorbereiten Nische des Fundaments. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Wernsdorf, der anderen Ortswehren der Stadt Königs Wusterhausen und einige Wernsdorfer und Wernsdorferinnen sowie Abgesandte von Feuerwehren aus dem Nachbarlandkreis verfolgten den feierlichen Moment.

Zuvor hat die Bürgermeisterin gemeinsam mit Ortswehrführer Marcel Schust, dem Ortsvorsteher von Wernsdorf unterstützt durch Sachbearbeiter Thomas Hirthe aus dem Sachgebiet Hochbau die Zeitkapsel gefüllt. Eine Tageszeitung, Bauunterlagen des Gebäudes, einige Münzen und Fotos der Freiwilligen Feuerwehr Wernsdorf fanden zusammengerollt Platz in der runden Edelstahlröhre. Highlight war ein Gruppenfoto mit allen Menschen, die am Tag der Grundsteinlegung auf der Baustelle zusammengekommen waren.

In den nächsten Monaten entsteht an der Niederlehmer Chaussee der Rohbau. Die Form des Gebäudes mit Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Schulungsraum, Sanitäranlagen und entsprechenden Parkplätzen wird dann deutlich zwischen den Kiefern erkennbar werden. Der Baufortschritt kann über vier Baustellenkameras verfolgt werden, die über die städtische Internetseite erreichbar sind. Wenn alles planmäßig verläuft soll noch im Sommer 2026 Richtfest gefeiert werden. Für das Jahr 2027 ist die Einweihung geplant.

Insgesamt investiert die Stadt Königs Wusterhausen in das neue Feuerwehrgerätehaus 6,655 Millionen Euro veranschlagt, 800.000 Euro Fördermittel kommen vom Land Brandenburg.