Gebäude Kita Schatzkiste

Gute Erfahrungen mit offenen Konzepten in Königs Wusterhausener Kitas

In den Königs Wusterhausener Kitas wird zunehmend auf offene Konzepte gesetzt. Im offenen Konzept gibt es weniger feste Gruppenstrukturen und mehr Möglichkeiten für Kinder, ihren Kita-Alltag selbstständig mitzugestalten. 

Offene Kita-Konzepte - Austausch mit Fachkräften der Kita Pätz

Eine Kita, in der dieses Konzept bereits Anwendung findet, ist die Kita Schatzkiste. Bei einem Besuch der Einrichtung  informierten sich Fachkräfte der Kita Pätz über das offene pädagogische Konzept. Bei einem Rundgang  durch die Kita-Räume erhielten sie einen umfassenden Einblick in die praktische Umsetzung des Konzepts. 

Besonders im Mittelpunkt standen die Chancen und Herausforderungen, die mit einer Umstellung auf das offene Konzept verbunden sind. Dabei wurde deutlich, dass einerseits Sorgen und Unsicherheiten hinsichtlich der Veränderungen bestehen, andererseits aber auch großes Interesse an den neuen Möglichkeiten, die ein offenes Arbeiten für Kinder, Familien und Fachkräfte eröffnen kann.

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die Frage, wie pädagogische  Fachkräfte, die einer Umstrukturierung zunächst kritisch gegenüberstehen, in den Veränderungsprozess einbezogen und mitgenommen werden können. 

Die Besucher*innen aus Pätz nahmen Anregungen für die eigene Weiterentwicklung mit. Der offene Dialog und die Möglichkeit, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen, wurden von allen Beteiligten als besonders wertvoll empfunden.

Offene Kita-Konzepte - Ein Vater macht sich ein Bild vom Kita-Alltag

Wenn Brandenburger Kitas das gewohnte Gruppenkonzept auflösen und die Kinder frei entscheiden lassen, wo sie spielen, schrillen bei vielen Eltern die Alarmglocken. Wie soll das z.B. bei 120 Kindern ohne Chaos klappen? Eric Stegemann, Familienvater aus Königs Wusterhausen, ging es nicht anders. Als die Kita „Spatzennest“ zum offenen Konzept wechselte, war er zunächst sehr skeptisch. Geplagt von Bedenken und Sorgen fasste er den Entschluss, sich das Ganze einmal vor Ort anzuschauen. Bei seiner persönlichen Hospitation in der Kita „Spatzennest“ erlebte er dann eine Überraschung.