Königs Wusterhausen richtet Leuchttürme für den Krisenfall ein
Welche Folgen ein länger andauernder Stromausfall haben kann, hat sich kürzlich am Beispiel Berlin gezeigt. Um auf einen solchen Blackout vorbereitet zu sein, hat die Stadt Königs Wusterhausen sogenannte Leuchttürme eingerichtet. Diese dienen den Bürgerinnen und Bürgern im Krisenfall als Anlaufstelle für Hilfe und Informationen.
In der Kernstadt übernehmen die Paul-Dinter-Halle und das Rathaus die Leuchtturmfunktion, wobei die Paul-Dinter-Halle vorrangig aufgesucht werden sollte. Als Ergänzung zu den größeren Leuchttürmen sind in den Ortsteilen die Feuerwehrgerätehäuser als Leuchtpunkte vorgesehen.
Im Notfall werden Hilfesuchende in den Leuchttürmen über die aktuelle Lage informiert und bleiben so auf dem Laufenden. Notstromaggregate ermöglichen die Kommunikation, so dass Mobiltelefone aufgeladen und dringende Telefonate geführt werden können, beispielsweise um Notrufe abzusetzen oder um die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger zu organisieren.
Darüber hinaus erhalten Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf Erste Hilfe und Trinkwasser. Mitgebrachte Speisen können dort ebenfalls aufgewärmt werden.
Eine vollständige Versorgung können die Leuchttürme aber nicht leisten. Obwohl die Stadt auf einen längeren Stromausfall gut vorbereitet ist, werden die Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, eigene Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen.
Ein Flyer mit den Standorten der Leuchttürme und Leuchtpunkte sowie allgemeine Hinweise zum Verhalten bei einem längeren Stromausfall ist im Bürgerservice, dem Ordnungsamt und der Feuerwehr Königs Wusterhausen erhältlich.
