Soziales

Gemeinsam gegen Einsam in KW

Das Projekt „Gemeinsam gegen Einsam in KW“ wird im Rahmen des Programms „Zusammenhalt stärken - Menschen verbinden“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Die Stadt Königs Wusterhausen möchte mit verschiedenen Angeboten nicht nur auf das Thema Einsamkeit aufmerksam machen, sondern auch konkrete Hilfen bieten, die Gemeinschaft fördern und Betroffenen Wege aus der Isolation aufzeigen.

Soziales

© Tibor Rostek

Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel kann die Stadt auf Antrag Maßnahmen und Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Verbänden fördern. Insbesondere werden Maßnahmen in folgenden Bereichen gefördert:

  • Kinder-, Frauen-, Senioren- und Familienförderung
  • Altenhilfe
  • Behindertenhilfe
  • Gesundheitsförderung und Suchtprävention
  • Hilfen für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
  • Integrationsförderung
  • Gewalt- und Kriminalprävention

Neben finanziellen Zuschüssen stellt die Beratung, Vermittlung oder Organisationshilfe des zuständigen Fachbereiches sowie die kostengünstige oder entgeltfreie Bereitstellung städtischer Einrichtungen eine weitere Form der Förderung im Sinne der Richtlinie dar.

Förderfähig sind Personalkosten, Sachkosten, Maßnahmen und Projekte sowie Veranstaltungen.

Weiterführende Links und Informationen

Gesundheit

Eingang des Achenbach-Krankenhauses

In Königs Wusterhausen garantiert ein enges Netz aus niedergelassenen Praxen mit Haus- und Fachärzt*innen Apotheken, Physiotherapeut*innen und dem Klinikum Dahme-Spreewald eine hervorragend medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger.  Allein um den Schlossplatz befinden sich zwei Ärztehäuser und ein Gesundheitszentrum. Im Jahr 2013 gründeten einige Vertreter*innen des Königs Wusterhausener Gesundheitswesens den Verein"Netzwerk für Gesundheits- und Sozialwirtschaft". 

Klinikum Dahme-Spreewald - Achenbach Krankenhaus

Köpenicker Straße 29
15711 Königs Wusterhausen

Telefon: 03375 288-0
info@klinikum-ds.de
www.klinikum-ds.de


Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg KVBB - Landesgeschäftsstelle Potsdam

Gregor-Mendel-Straße 10/11
14469 Potsdam

Telefon: 0331 2868-0
info@kvbb.de
www.kvbb.de

Friedrich-Engels-Straße 103 (Bahnhofspassagen)
14473 Potsdam

Patiententelefon: 0331 98229851
info@kvbb.de
www.kvbb.de


Kassenzahnärztliche Vereinigung Brandenburg KZVLB

Patientenberatungsstelle
Helene-Lange-Straße 4-5
14469 Potsdam

Telefon: 0331 2977-0
patientenberatung@kzvlb.de
www.kzvlb.de

Inklusion und Teilhabe

Die Stadt Königs Wusterhausen setzt sich für eine gleichberechtigte und inklusive Teilhabe in allen Bereichen des Lebens ein. Inklusion bedeutet, ein gesellschaftliches Miteinander zu schaffen, in dem jeder Mensch, unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten und Hintergründen uneingeschränkt Zugang zu Bildung, Arbeit, Kultur und sozialen Aktivitäten hat. Das Menschenrecht auf Inklusion ist u.a. in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben. Gesellschaftliche Vielfalt ist eine Stärke und alle Einzelnen tragen einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft bei.

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist für viele Königs Wusterhausener*innen selbstverständlich. Es gibt vielfältige Möglichkeiten sich einzubringen und so einen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt beizutragen. Das Freiwilligenzentrum, ein Projekt des SHIA-Landesverbandes Brandenburg e. V. und des Bündnisses

für Familie Königs Wusterhausen, informiert Interessierte über die Einsatzmöglichkeiten im Ehrenamt und ist eine Vermittlungsstelle zwischen Menschen, die ein Engagement suchen, und Trägern freiwilliger Arbeit. Dabei arbeitet das Familienzentrum eng mit allen Organisationen zusammen, die ehrenamtliches Engagement ermöglichen unterstützen.

In jedem Jahr verleiht die Stadt Königs Wusterhausen an Bürger*innen, die sich durch besonderes Engagement verdient gemacht haben, als Zeichen der Wertschätzung die Ehrenamtsnadel.

Prävention

© Stadt Königs Wusterhausen

Der Präventionsrat der Stadt Königs Wusterhausen beschäftigt sich seit 1999 mit vielfältigen Fragen und Projekten kommunaler Präventionsarbeit. Ziel des Gremiums, das sich neben der Bürgermeisterin und zwei Mitarbeitenden der Stadtverwaltung aus neun Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft zusammensetzt, ist es, Strategien zu entwickeln, die dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und das friedliche Miteinander aller gesellschaftlicher Gruppen zu unterstützen.

Migration und Integration

Integration bedeutet, die Vielfalt der Gesellschaft als Chance zu begreifen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft zu stärken.

Menschen aus aller Welt finden ihren Weg in den Landkreis Dahme-Spreewald und damit auch nach Königs Wusterhausen. Königs Wusterhausen versteht sich als eine Stadt, in der Vielfalt sehr geschätzt wird. So bekannte sich die Stadt Königs Wusterhausen mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ im Jahr 2010 zu einem weltoffenen, toleranten und gewaltfreien Miteinander und verpflichtete sich zur Stärkung demokratischer Strukturen. Als ein Grundpfeiler der Demokratie gilt die gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen des Lebens. Die Integration in Arbeit, Schule und Freizeitgestaltung von Menschen mit Migrationsgeschichte ist ein wichtiger Schritt. Hierbei helfen Ehrenamtliche und Vereine mit Kursen, Begegnungsstätten und Beratungsangeboten.

Integration ist ein wechselseitiger Prozess und eine Querschnittsaufgabe, die nur durch das Zusammenspiel verschiedenster Akteur*innen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gemeistert werden kann. Voraussetzung dafür ist gegenseitiger Respekt, Toleranz, Wertschätzung sowie die Bereitschaft, in den Austausch zu gehen und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die strukturellen Rahmenbedingungen von Integrationspolitik sind durch Europa-, Landes- und Bundesrecht beeinflusst. Auf kommunaler Ebene findet dann die konkrete Ausgestaltung des Zusammenlebens statt.

Weiterführende Links

Rechtliche Grundlagen