Fördermittel bringen Entwicklung des Funkerbergs voran
Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und BADC-Geschäftsführer und Fondsverwalter der KAG unterzeichnen die Durchführungsvereinbarung.
BADC GmbH
Die Stadt Königs Wusterhausen erhält Fördermittel aus dem Regionalen Entwicklungsfonds der Flughafenregion Berlin-Brandenburg. Mit der Unterstützung kann der städtebauliche Rahmenplan für den Funkerberg weiterentwickelt werden. Der Förderbescheid wurde am 8. Juli im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Interessensausgleich“ der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) übergeben.
Der Funkerberg gehört zu den wichtigsten Zukunftsprojekten der Stadt. Mit dem Rahmenplan werden die Grundlagen geschaffen, um das Areal schrittweise weiterzuentwickeln und für künftige Investitionen vorzubereiten.
Bürgermeisterin Michaela Wiezorek sagt:
„Der Funkerberg bietet große Chancen für die Entwicklung unserer Stadt. Mit den Fördermitteln können wir die nächsten planerischen Schritte gehen und die Voraussetzungen schaffen, damit aus Ideen konkrete Projekte werden. Gleichzeitig zeigt die Förderung, dass interkommunale Zusammenarbeit einen echten Mehrwert für die Region schafft.“
Ziel ist es, die besonderen Potenziale des historischen Standortes mit modernen Nutzungen zu verbinden und das Gebiet langfristig als attraktiven Stadtbaustein zu stärken. Für Königs Wusterhausen ist die Förderung ein wichtiger Beitrag, um zentrale Zukunftsprojekte trotz angespannter kommunaler Haushalte konsequent weiterzuentwickeln.
Foto: Stadt Königs Wusterhausen
Neben Königs Wusterhausen wurde auch ein gemeinsames Projekt des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick und der Gemeinde Eichwalde gefördert. Dort wird eine bestehende Verbindung zwischen Grünau und Eichwalde als Radweg ertüchtigt. Beide Vorhaben stehen beispielhaft für Projekte, die kommunale Zusammenarbeit stärken und die Entwicklung der Flughafenregion voranbringen.
Hintergrund
Der Regionale Entwicklungsfonds wird von den Kommunen des Dialogforums Flughafenregion Berlin-Brandenburg getragen. Gefördert werden investive Vorhaben, die von mindestens zwei Kommunen gemeinsam umgesetzt werden und einen erkennbaren Nutzen für die gesamte Region schaffen. Sechs brandenburgische Kommunen (Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde, Großbeeren, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Schönefeld und Schulzendorf) sowie der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick finanzieren den Fonds seit drei Jahren. Das jährlich zur Verfügung stehende Budget liegt bei deutlich über 100.000 Euro. Die den Fonds finanzierenden Kommunen können sich mit Projekten bewerben. Eine Jury wählt Projekte aus. Diese müssen u.a. von mindestens zwei Kommunen gemeinsam umgesetzt werden und einen Mehrwert für die Flughafenregion schaffen.
