Neue Kinderwerkbank für die Kita Waldhaus
Dank der Unterstützung der Tischlervereinigung feiert die Kita in Kablow die Einweihung ihrer neuen Werkbank
„Einweihung der neuen Werkbank in der Kita Waldhaus, Kablow“ (v.l.n.r.): Desiree Kath (Amtsleiterin für Bildung und Jugend, Stadt Königs Wusterhausen), die Auszubildenden der Tischlerei Behrendt Pauline Muckwar, Piet Ranpfel und Toni Brohsin, Kita-Hausmeister Jens Kirstein, Herr Wischmann vom Versorgungswerk des Handwerks, Jessica Heinze (stellvertretende Kitaleitung), Marcel Meinert, Michael Ulbrich, Dirk Behrendt, Melanie Zimmermann (Kitaleitung) sowie die Kinder der Kita Waldhaus in Kablow.
Stadt Königs Wusterhausen
Die Kinder der Kita „Waldhaus“ in Kablow sind begeistert: Am Mittwoch, dem 27. August 2025, überreichten Tischlermeister Michael Ulbrich und die Tischlereien Behrendt und Meinert & Sohn in Zusammenarbeit mit der Handwerkerinnung eine eigens gebaute Werkbank – ausgestattet mit echtem Werkzeug.
Was mit der Initiative von Michael Ulbrich begann, der seine Idee einer Kinderwerkbank an die Stadt Königs Wusterhausen herantrug, entwickelte sich durch den Austausch mit Eltern aus Kablow zu einem gemeinsamen Projekt, das Menschen und Generationen miteinander verbindet. „Sägen, Hämmern, Bohren – ich brenne für die Ausbildung“, erklärte Tischlermeister Michael Ulbrich, der sofort Feuer und Flamme war, Kinder an das Handwerk heranzuführen. Bereits im vergangenen November stellte er die Idee auf der Innungsversammlung vor. Die Tischlereien Behrendt und Meinert sagten umgehend ihre Unterstützung zu.
Für zwei Tage waren Auszubildende sowie ein Praktikant der Tischlerei Behrendt in das Projekt eingebunden. Dabei konnten sie nicht nur tatkräftig helfen, sondern auch wertvolle Erfahrungen sammeln: vom Bau klassischer Schubkästen mit verdeckter Zinkung über das Fertigen von Füßen mit Zapfen bis hin zum Stemmen von Löchern.
Ein besonderer Blickfang der zweistufigen Werkbank – geeignet für große und kleine Kinder – ist der Querschnitt einer Baumscheibe am Kopfstück. So wird die direkte Verbindung zum Werkstoff Holz geschaffen: Die Kinder können sehen und fühlen, wie ein Baum von innen aussieht. Auch der Verschnitt fand eine sinnvolle Verwendung, denn daraus dürfen die Kinder nun eigene Bauklötze herstellen. Dank einer Spende des Versorgungswerks erhielten sie außerdem eine Grundausstattung mit Werkzeugen wie Akkuschrauber, Sägen, Winkeln, Schrauben, Nägeln und vielem mehr – dem sofortigen Start ins handwerkliche Arbeiten steht somit nichts im Wege.
„Die Stadt KW hat in der Vergangenheit zahlreiche Impulse im Bereich der Werkstattpädagogik gesetzt. Mit dieser Werkbank erhalten Kinder die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen und unterschiedlichen Materialien zu sammeln. Dabei ist nicht immer eine Werkstatt im klassischen Sinne gemeint – so können beispielsweise auch Schreib- oder Nähwerkstätten entstehen.“, betonte Desiree Kath, Amtsleiterin für Bildung und Jugend der Stadt Königs Wusterhausen. „Es ist schön, das Handwerk schon bei den Kleinsten gemeinsam mit regionalen Tischlern fördern zu können. Für die Kinder ist es ein absolutes Highlight.“ Sie dankte im Namen der Stadt allen Beteiligten.