Richtfest für das neue Gerätehaus der Ortswehr Wernsdorf
Am 23. September wurde der Richtkranz über der Baustelle des neuen Wernsdorfer Gerätehauses aufgezogen. Der Rohbau ist damit fertiggestellt. Die Stadtverordneten stimmten dem Projekt 2023 zu, im Mai 2024 folgte ein Landeszuschuss von 800.000 Euro. Die Einweihung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Beim Richtfest wünscht Ortswehrführer Marcel Schust (m. Glas)dem Bau einen weiterhin guten Verlauf. Polier Steven Pütter (1.v.l.) und Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (3.v.l.) sprachen zuvor den Richtspruch auf dem Gerüst.
Fotos: Stadt Königs Wusterhausen
Am Nachmittag des 23. September wurde am Kranhaken der Richtkranz nach oben gezogen. Über der Baustelle flatterten die weißen und grünen Bänder im Wind. Auf der Bodenplatte der künftigen Fahrzeughalle lauschten Feuerwehrleute, Bauarbeiter, Architekt, Stadtverordnete, Ortsbeirat und Verwaltungsmitarbeiter*innen den Worten des Poliers Steven Pütter. Er rezitierte den traditionellen Richtspruch, dankte den Bauleuten, dem Planer und der Bauherrenschaft. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek schloss sich dem Dank an und wünschte dem Bau weiterhin einen guten und planmäßigen Verlauf. Und auch Ortswehrführer Marcel Schust freute sich über den täglich zu beobachtenden Baufortschritt. Bei der Ortswehr Wernsdorf wächst die Vorfreude auf das neue deutlich größere Gerätehaus.
Anschließend versuchten die Gäste noch einen Blick in den Rohbau zu erhaschen. Das Sozialgebäude ist bereits gut erkennbar. Hier wird es neben Umkleiden, Duschen und Toiletten für die Feuerwehr auch jeweils ein Büro für den Ortsvorsteher und den Wehrführer geben. Das Dach dieses Gebäudeteils ist bereits geschlossen. In den nächsten Wochen wird auch die Fahrzeughalle Wände und Dach erhalten, damit anschließend der Innenausbau starten kann. Ziel ist es, Ende 2027 die Einweihung feiern zu können.
Die Richtkrone wird am Kranhaken nach oben gezogen.
Die Richtkrone hängt über dem Rohbau des Feuerwehrgerätehauses.
Für die Feuerwehr Wernsdorf ist der Neubau des Gerätehauses ein lange gehegter Wunsch. In der Wendezeit gab es eine erste Initiative, die aus verschiedenen Gründen nicht weiterverfolgt werden konnte, wie Ortswehrführer Marcel Schust erläuterte. Später übernahm die Stadt Königs Wusterhausen die Regie und brachte das Projekt auf den richtigen Weg. Die Stadtverordneten stimmten im April 2023 dem Bebauungsplan zu. Im Mai 2024 überbrachte der damalige Brandenburger Innenminister Michael Stübgen den Fördermittelscheck über 800.000 Euro. Im Juli 2024 wurde die Baugenehmigung erteilt und bis zum Februar 2025 konnten die Baumfällarbeiten auf dem Grundstück stattfinden. Im September 2025 fand der erste Spatenstich statt. Im April 2026 wurde der Grundstein gelegt. Nun ist mit dem Richtfest und der Fertigstellung des Rohbaus der nächste Meilenstein geschafft. Insgesamt kostet der Neubau rund 6,66 Millionen Euro.
Der Rohbau steht.
Stadt Königs Wusterhausen
